Senioren

und Menschen mit Behinderung

Ich bin Senioren- und Behindertenbeauftragte

der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg für den Hohenlohekreis

Lebenslang gesunde Zähne

Das wünscht sich jeder. Die zahnärztlichen Vorsorgestrategien wirken. Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist ein enormer Fortschritt zu verzeichnen. In unserer Region geht die Kariesrate bei jungen Patienten deutlich zurück.

Die Vorzeichen stehen günstig

Immer mehr hochbetagte Menschen haben noch eigene Zähne. Immer seltener werden Vollprothesen benötigt. Über 200 erwachsene Patienten allein dieser Praxis sind kariesfrei.
Gegen Parodontitis, die zweite große Volkskrankheit, gibt es gute Therapien.

Aktuelle Zahlen

Die neueste Mundgesundheitsstudie (DMS V) des Institutes der Deutschen Zahnärzte, an der 4600 Personen teilgenommen haben, ergab, daß heute nur noch 12,4 %, also etwa jeder achte Senior aus der Altersgruppe zwischen 65 und 74 Jahren zahnlos ist. 1997 waren es noch doppelt so viele, nämlich 24,8%.

Senioren und Menschen mit Behinderung, Alterszahnheilkunde, Senioren- und Behindertenbeauftragte der Landeszahnärztekammer für den Hohenlohekreis

Aber bei der zahnärztlichen Versorgung von alten und behinderten Menschen gibt es noch viel zu verbessern. Deshalb bemühe ich mich  um eine bessere Verknüpfung zwischen Zahnärzten, Heimen, mobilen Pflegediensten und Angehörigen.

 

 

 

 

 

 

 

Gute Mundgesundheit ist in jedem Alter wichtig

allein schon, um Demenz vorzubeugen

Parodontitis

ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates. In den Zahnfleischtaschen vermehren sich die Bakterien und können eine chronische Entzündung auslösen.
Diese Zahnbettentzündung hat Auswirkungen auf den gesamten Körper. Sie steigert das Risiko für Herzinfarkte, Diabetes, Lungenentzündung und rheumatische Erkrankungen. Auch ein Zusammenhang mit Demenz ist sehr wahrscheinlich.

Alzheimer und Parodontitis

Die Risikofaktoren der beiden Erkrankungen sind dieselben:

Man könnte also davon ausgehen, beide entstünden unabhängig voneinander auf demselben Nährboden. Aber:

Bakterien im Gehirn

Forscher der University of Central Lancashire haben bei Mäusen herausgefunden, dass nicht nur in den Zahnfleischtaschen, sondern auch in den Gehirnen das Bakterium Porphyromonas gingivalis nachweisbar ist, wenn sie an Parodontitis leiden. Es wird angenommen, daß diese Keime auch beim Menschen entzündliche Prozesse im Gehirn verstärken, die dann zu Demenz führen.

Quelle: clok.uclan.ac.uk/18817/

Beim Menschen

Wissenschaftler am Kings College London führten eine Studie an Alzheimer-Patienten durch. Zuerst wurden die Patienten zahnärztlich untersucht. Über sechs Monate wurden dann ihre geistigen Fähigkeiten gemessen und Entzündungsmarker bestimmt.

Ergebnis

Bei Patienten mit tiefen entzündeten Zahnfleischtaschen bauten die geistigen Fähigkeiten deutlich schneller ab als bei Patienten mit guter Zahngesundheit.

Quelle:
http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0151081

Fazit

Mundhygienemaßnahmen zahlen sich aus:
in Zahngesundheit, in Allgemeingesundheit und auch in geistiger Frische bis ins hohe Alter.

 

 

 

 

 

 

 

Videos für pflegende Angehörige

produziert von der Bundeszahnärztekammer und dem Zentrum für Qualität in der Pflege

Zum Abspielen einfach auf die Titel klicken

Die Videos laufen mit Audio-Kommentar. 

Video Zahngesunde Ernährung im Alter

Quelle: BZÄK / ZQP

Video Mundgesundheit bedeutet Lebensqualität

Quelle: BZÄK / ZQP

Video Gezielt Erkrankungen vorbeugen

Quelle: BZÄK / ZQP

Video Mundpflege bei Menschen mit Behinderung

Quelle: BZÄK / ZQP

Wenn Sie weitere Fragen zur Mund- und Prothesenpflege bei Ihren pflegebedürftigen Angehörigen haben, sprechen Sie uns an.
Am besten begleiten Sie Ihre Angehörigen beim Zahnarztbesuch.

Dann können wir mit Ihnen unmittelbar üben, wie Sie beispielsweise die Klammerprothese Ihrer Großmutter lösen, aus dem Mund entfernen und auch wieder eingliedern, ohne die Wange einzuklemmen.

Unsere Praxis ist über den geräumigen Aufzug auch für Rollstuhlfahrer, Rollator, Kinderwagen und sogar Liegendtransporte stufenfrei erreichbar.

 

 

Wir zeigen Ihnen gerne, 

  • wie die Prothesen ein- und ausgegliedert werden,
  • die richtige Putztechnik für herausnehmbaren Zahnersatz,
  • Wie Prothesenkleber angewendet wird,
  • die richtige Putztechnik für Zähne,
  • die Anwendung von Zahnseide und Zwischenraumbürstchen

Wenn Ihre Angehörigen aus eigener Kraft und auch mit Ihrer Unterstützung nicht mehr zu uns in die Praxis kommen können, besteht für unsere Patienten auch die Möglichkeit, einen Besuch zu Hause oder im Seniorenheim oder im Krankenhaus mit uns zu vereinbaren.

Bei dem Hausbesuch schauen wir nach, ob und welche Behandlungsmaßnahmen notwendig sind und planen mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Für Zahnbehandlungen kann dann ein Krankentransport mit dem Roten Kreuz in die Praxis oder ins DIAK in SHA organisiert werden.

Krankentransport Leitstelle            07940   9225-13

Behinderten Fahrdienst                    07940   9225-17

Mundhygieneschulungen

für Pflegepersonal in Senioreneinrichtungen oder mobiler Pflegedienste

Pflegende profitieren

Weil eine gute Mundgesundheit sich positiv auf die allgemeine Gesundheit und Lebensqualität von Pflegebedürftigen auswirkt, nützt Engagement bei der Mund-, Zahn- und Prothesenpflege auch den Pflegenden.

Unsicherheit?

Oft herrscht bei Pflegenden eine gewisse Scheu vor Speichel und auch Unsicherheit, wie man anderen Menschen die Zähne putzen soll.

Wo stelle ich mich hin?

Wie erreiche ich alle Stellen?

Tue ich ihm/ihr weh?

Fortbildungen für Pflegende

informativ, unterhaltsam, motivierend

  • Powerpoint-Vortrag
  • Dia-Vortrag
  • praktische Übungen
  • viele Tips
  • Fragen und Antworten

Interessiert?   Kontaktieren Sie uns

©  2016 Zahnarztpraxis Dr. Imogen Wilde

 

 

 

 

 

 

 

Wir helfen gerne.   Wer

Wir helfen gerne.   Wie

Wir helfen gerne.   wo+wann