Xylit

Süßstoff aus der Natur mit Extra-Power

Xylit:

Zuckeraustauschstoff aus der Natur mit Extra-Power

Zähne... und Naschen

Zucker

schmeckt süß, liefert Energie, macht aber auch dick und verursacht Caries.
Die Kariesbakterien fressen den Zucker aus unserer Nahrung und bauen ihn zu Säure ab. Die Säure greift dann unsere Zähne an.

Zuckeraustauschstoffe

können weder vom menschlichen Körper noch von Bakterien komplett verstoffwechselt werden. Wir werden dadurch nicht so leicht dick, die Bakterien produzieren keine zahnschädlichen Säuren daraus.
Im Übermaß genossen (z.B. 200g pro Tag) können sie allerdings Bauchschmerzen und Durchfall verursachen.
Ein häufig verwendeter Zuckeraustauschstoff ist Sorbit / Sorbitol.

Sorbit / Sorbitol

Fast alle Bakterien der Mundhöhle können nichts mit Sorbit anfangen. Die große Ausnahme sind ausgerechnet Karies-Bakterien. Sie bauen Sorbit nicht zu zahnschädlicher Säure ab, sondern zu Alkohol, können davon aber auch ganz gut leben. Problematisch ist, daß die übrigen harmlosen Mundbakterien durch Sorbit ausgehungert werden, die Kariesbakterien dann aber weniger Konkurrenz haben und begünstigt werden.

Xylit / Xylitol

Xylit ist ein z.B. in Erdbeeren, Himbeeren, Pflaumen, Hafer und Mais natürlich vorkommender Stoff. Er entsteht übrigens auch beim Zuckerabbau im menschlichen Körper. Xylit schmeckt süß, entspricht in der Süßkraft ungefähr dem Haushaltszucker und wird deshalb als Zuckeraustauschstoff verwendet.

 

 

 

 

 

 

 

Vorteile von Xylit

Xylit schützt Zähne vor Karies.

 

Im Gegensatz zu den anderen Süßstoffen verhindert Xylit die Anheftung der Kariesbakterien an den Zahn, hemmt ihren Stoffwechsel und tötet sie so ab.

Die Ausheilung beginnender Karies wird gefördert.

Pro Tag sind nur 4g Xylit notwendig, um die Schutzwirkung zu entfalten. Das entspricht z.B. sechs Xylit-Kaugummis.

Für Schwangere und Stillende ist Xylit völlig unbedenklich. Das Risiko, das Kind mit Karies anzustecken, verringert sich bei regelmäßigem Konsum von Xylit um 80%!

Weil die Süßkraft von normalem Zucker und Xylit sich gleichen, entfällt das lästige Umrechnen.

Viel verdauungsfreundlicher als Sorbit.

Sehr geeignet für Diabetiker.

Kalorienarme Alternative zu Zucker ohne künstlichen Nachgeschmack.

 

 

 

 

 

 

 

Zahnpflege-Kaugummis

Einige handelsübliche "Zahnpflege"-Kaugummis werben damit, Xylit zu enthalten. Schaut man genauer nach, enthalten sie vor allem Sorbit.

Das versprochene Xylit ist nur zu einem geringen Anteil enthalten. Denn die Herstellung von Sorbit ist viel billiger als die von Xylit.

Soll Xylit seine Karies-Schutzwirkung entfalten, so sollte der Zahnpflege-Kaugummi auch wirklich zu 100% mit Xylit gesüßt sein.

Ein zu 100% mit Xylit gesüßter Kaugummi ist allen anderen zahnfreundlichen Leckereien haushoch überlegen.

Eigentlich dürfte das Zahnmännchen-Symbol der "Aktion Zahnfreundlich" nur auf reinen Xylit-Süßigkeiten prangen.
Denn nur die sind absolut zahnfreundlich.

Alle anderen schaffen es lediglich, den Säurewert im Mund auf schmelzfreundlicher Höhe zu halten.
Vorsicht: Stellen ohne Schmelz werden da schon angegriffen z.B. freiliegende Wurzeloberflächen.

In Deutschland waren 100%-Xylit-Produkte im Handel leider nur schwer erhältlich. Allmählich ändert sich das. Aber übers Internet sind Kaugummis, Bonbons oder Xylit-Pulver zum Kochen, Backen und Süßen auf jeden Fall bestellbar.
(Auf 100% achten!)

Für alle, die sich wissenschaftlich in das Thema vertiefen möchten:

Schützen Sie Ihre Zähne mit Xylit

© 2016 Dr. Imogen Wilde

 

 

 

 

 

 

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