Implantate

In unserer Praxis setzen wir selbst keine, informieren Sie aber gerne

Wenn Zähne fehlen

Zahnersatz klassisch

 

Zur Nahrungszerkleinerung, aber auch zum Sprechen und Lächeln benötigen wir Zähne. Wenn durch Unfall oder Erkrankung Zähne verloren gegangen sind, können sie entweder festsitzend durch Brücken oder durch herausnehmbare Prothesen ersetzt werden.

 

Eingepflanzte künstliche Wurzeln

 

Der Zahnersatz wird an den Restzähnen verankert. Wenn keine geeigneten eigenen Zähne an der benötigten Stelle vorhanden sind, können auch Implantate (= künstliche Wurzeln) in den Knochen eingebracht werden, die dann vom Knochen integriert und ganz fest werden.

Nach angemessener Einheilungszeit

 

wird darauf der Zahnersatz befestigt. Von einer festsitzenden Einzelkrone oder Brücke bis hin zur Verankerung von Vollprothesen gibt es viele Möglichkeiten und Einsatzgebiete für Implantate, sogar in der Kieferorthopädie und Epithetik.

Aufbau eines Zahn-Implantates

Implantatkörper

(der Teil, den man nicht sieht)

Die künstliche Zahnwurzel sieht aus wie eine Schraube mit einem äußeren Gewinde und einem Schraubkanal mit Innengewinde.
Sie besteht meistens aus dem sehr gut verträglichen Titan, das auch für Hüftgelenksprothesen oder für Osteosyntheseplatten nach Knochenbrüchen verwendet wird. Es gibt verschiedene Längen und Durchmesser - je nach Platzangebot im Kieferknochen und Verwendungszweck.

 

Gingivaformer

(nur vorübergehend)

Nach der Implantation wird das Zahnfleisch wieder mit einer Naht dicht verschlossen, damit der Implantatkörper steril und ungestört in den Knochen integriert werden kann.
Nach angemessener Einheilzeit wird die obere Öffnung des Implantates in einem zweiten kleinen Eingriff wieder freigelegt und mit einem Gingivaformer verschlossen. Das ist ein Abdeckschräubchen, das nur vorübergehend getragen wird und die Zahnfleischmanschette für den späteren Zahnersatz ausformt.

Suprakonstruktion

(sichtbarer Teil)

Das Abutment ist ein künstlicher Zahnstumpf, der vom Zahntechniker hergestellt wird. Es wird in die Öffnung des Implantatkörpers eingesetzt und mit einem Schräubchen fest mit dem Implantat verschraubt. Auf diesem Abutment kann dann der eigentliche Zahnersatz befestigt werden - entweder durch Zementieren oder Verschraubung.

Einsatzgebiete

Die Einzelzahnlücke

 

Nach Verlust eines einzelnen Zahnes, durch einen Unfall beispielsweise, kann dieser relativ einfach durch eine herkömmliche Brücke ersetzt werden. Dafür müssen die beiden Nachbarzähne der Lücke für Kronen präpariert werden. Sind die Pfeilerzähne noch völlig kariesfrei oder haben bisher nur winzig kleine Füllungen, dann ist es furchtbar schade, sie beschleifen und relativ viel ihrer Hartsubstanz opfern zu müssen. In so einem Fall ist ein Implantat oft die bessere Lösung.

 

Um Zahnunfällen vorzubeugen, tragen Sie bei riskanten Sportarten einen gut sitzenden Mundschutz!

Die Freiendlücke

 

Fehlen mehrere endständige Zähne und die Zahnreihe ist verkürzt, dann funktioniert eine Brücke mit langem Anhänger aus statischen Gründen nicht. In so einem Fall ist eigentlich ein herausnehmbarer Zahnersatz angezeigt.

Werden die fehlenden Zähne durch Implantate ersetzt, ist stattdessen ein festsitzender Ersatz möglich. Ein implantatgetragener fester Ersatz fühlt sich an wie eigene Zähne.

Sie können damit sprechen, lachen und kauen, als wäre kein Zahn verloren gegangen.

Dadurch haben Sie mehr Komfort als mit einer Prothese.

 

Der zahnlose Kiefer

 

Früher waren Vollprothesen die einzige Lösung für zahnlose Menschen. Solche Totalprothesen müssen so gestaltet sein, dass das Gebiß sich durch  Unterdruck festsaugen kann. Nachdem die Zähne gezogen sind, schrumpft der Kieferknochen. Oft reicht der verbliebene Kieferkamm nicht aus, und dann schwimmt die Prothese, rutscht, scheuert und verursacht Druckstellen.

Mit Implantaten können Befestigungselemente für Prothesen im Kiefer verankert werden. Damit ist Kauen und Abbeißen wieder problemlos möglich.

 

In der Kieferorthopädie

Gelegentlich kann es im Rahmen einer kieferorthopädischen Therapie notwendig werden, vorübergehend unverrückbare

Verankerungselemente für die Zahnspange im Kieferknochen zu befestigen. Hierfür werden Mini-Implantate verwendet.

Voraussetzungen

Knochenangebot

 

Der Implantatkörper muss von allen Seiten mit genügend Knochen umgeben sein, damit er stabil sitzt und ausreichend Kaukräfte aushalten kann.
Im Unterkieferknochen verläuft ein Nervkanal. Dieser Nerv versorgt die Unterkieferzähne und die Unterlippe mit Gefühl. Bei einer Verletzung des Nervs kann die Lippe dauerhaft taub bleiben. Deshalb muss beim Setzen des Implantates genug Abstand zum Nervkanal eingehalten werden.
Oberhalb des Oberkieferknochens liegen  die Kieferhöhlen bzw. die Nasenhöhle. Auch diese Hohlräume begrenzen die Positionierbarkeit von Implantaten.
Wenn nur noch sehr wenig Kieferknochen vorhanden ist, reicht das nicht aus, um ein genügend dimensioniertes Implantat verankern zu können.

 

Allgemeine Gesundheit

 

Im bestrahlten oder mit Bisphosphonaten behandelten Kieferknochen ist eine Implantation hoch riskant. Denn ein solcher Knochen regeneriert sich äußerst schlecht, und damit ist die Einheilung des Implantates gefährdet.

 

Weitere schwerwiegende Risikofaktoren sind Blutgerinnungs- und Wundheilungsstörungen, Missbrauch von Drogen und Medikamenten, Immunschwäche und ein schlecht eingestellter Diabetes mellitus.

 

Rauchen spricht ebenfalls gegen eine Versorgung mit Implantaten. Die  Einheilung ist erschwert. Außerdem ist die Rate beim Verlust von Implantaten für Raucher viel höher als für Nichtraucher.
Die gute Nachricht: Im Gegensatz zu den anderen Risikofaktoren können Sie dieses Handicap relativ einfach wieder loswerden.

Entzündungsfreiheit

 

Entzündungen des Zahnhalteapparates werden durch bakterielle Beläge verursacht. Wenn dieser Biofilm vollständig von den Oberflächen der Wurzeln natürlicher Zähne entfernt wird, kann die Entzündung zum Abklingen gebracht werden. Dieselben Bakterien verursachen auch Entzündungen am Implantatbett (Periimplantitis), die zunächst nicht weh tun und deshalb oft unbemerkt bleiben. Langfristig führen solche Entzündungen zum Abbau des Kieferknochens und sind der häufigste Grund für den Verlust eines Implantates. Es gibt allerdings noch keine geeignete Methode, bakteriell besiedelte Implantatoberflächen wieder so sauber zu kriegen, daß eine Entzündung am Implantat wieder weg geht. Vorbeugung ist die einzige Möglichkeit, eine Periimplantitis zu verhindern. Deshalb müssen bereits vor der Implantation alle Entzündungen im Mund behandelt und unter Kontrolle gebracht werden, und die Mundhygiene muss exzellent sein.

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Knochenaufbau

In einigen Fällen können  chirurgische Vorbehandlungen dabei helfen, den Knochen angemessen aufzubauen und für das Implantat vorzubereiten.

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Leben Sie gesund

 

Tip 1   Werden Sie Nichtraucher.

Tip 2   Falls Sie Diabetiker sind, lassen Sie ihren Diabetes vom Internisten gut einstellen, ernähren Sie sich bewußt und treiben Sie regelmäßig Sport.

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Halten Sie die Bakterien in Schach

 

Tip 3   Lassen Sie eine eventuelle Gingivitis (= Zahnfleischentzündung) oder Parodontitis (= Zahnbettentzündung) vom Zahnarzt behandeln und alle kariösen Stellen füllen. Bemühen Sie sich schon im Vorfeld um eine sehr gute Mundhygiene. Wir zeigen Ihnen gerne, wie's geht.

 

 

Knochendicke und -höhe

 

Die künstliche Wurzel muss von allen Seiten mit genügend Knochen umgeben sein, damit er stabil sitzt und ausreichend Kaukräfte aushalten kann.
Im Unterkieferknochen verläuft ein Nervkanal. Dieser Nerv versorgt die Unterkieferzähne und die Unterlippe mit Gefühl. Bei einer Verletzung des Nervs kann die Lippe dauerhaft taub bleiben. Deshalb muss beim Setzen des Implantates genug Abstand zum Nervkanal eingehalten werden.
Oberhalb des Oberkieferknochens liegen die Kieferhöhlen bzw. die Nasenhöhle. Auch diese Hohlräume begrenzen die Positionierbarkeit von Implantaten.
Wenn nur noch sehr wenig Kieferknochen vorhanden ist, reicht das nicht aus, um ein ausreichend dimensioniertes Implantat verankern zu können.

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Knochenaufbau

In einigen Fällen können  chirurgische Eingriffe dabei helfen, den Knochen angemessen aufzubauen und für das Implantat vorzubereiten.

Allgemeingesundheit

 

Im bestrahlten oder mit Bisphosphonaten behandelten Kieferknochen ist eine Implantation hoch riskant. Denn nach einer solchen Behandlung  regeneriert Knochen sich äußerst schlecht, und damit ist die Einheilung des Implantates gefährdet.

 

Weitere schwerwiegende Risikofaktoren sind Wundheilungs- und Blutgerinnungsstörungen, Missbrauch von Drogen und Medikamenten, Immunschwäche und ein schlecht eingestellter Diabetes mellitus.

 

Rauchen spricht ebenfalls gegen eine Versorgung mit Implantaten. Die  Einheilung ist erschwert. Außerdem ist die Rate beim Verlust von Implantaten für Raucher viel höher als für Nicht-Raucher.
Die gute Nachricht: Im Gegensatz zu den anderen Risikofaktoren können Sie dieses Handicap relativ einfach wieder loswerden.

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Leben Sie gesund!

 

Tip 1: Werden Sie Nichtraucher.
Tip 2: Falls Sie Diabetiker sind, lassen Sie ihren Diabetes vom Internisten gut einstellen, ernähren Sie sich bewußt und treiben Sie regelmäßig Sport.

 

Entzündungsfrei

 

Entzündungen des Zahnhalteapparates werden durch bakterielle Beläge verursacht. Durch vollständige Entfernung dieses Biofilmes von den Oberflächen der Wurzeln natürlicher Zähne kann die Entzündung zum Abklingen gebracht werden. Dieselben Bakterien verursachen auch Entzündungen am Implantatbett (Periimplantitis), die zunächst nicht weh tun und deshalb oft unbemerkt bleiben. Langfristig führen solche Entzündungen zum Abbau des Kieferknochens und sind der häufigste Grund für den Verlust eines Implantates. Es gibt allerdings noch keine geeignete Methode, bakteriell besiedelte Implantatoberflächen wieder so sauber zu kriegen, daß eine Entzündung am Implantat wieder weg geht. Vorbeugung ist die einzige Möglichkeit, eine Periimplantitis zu verhindern. Deshalb müssen bereits vor der Implantation alle Entzündungen im Mund behandelt und unter Kontrolle gebracht werden, und die Mundhygiene muss exzellent sein.

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Halten Sie die Bakterien in Schach!

 

Tip 3: Lassen Sie eine eventuelle Gingivitis (Zahnfleischentzündung) oder Parodontitis (Zahnbettentzündung) vom Zahnarzt behandeln und alle cariösen Stellen füllen. Bemühen Sie sich schon im Vorfeld um eine sehr gute Mundhygiene. Wir zeigen Ihnen gerne, wie's geht.

 

 

Pflege

Entzündungszeichen

 

Gemeinerweise beginnen Parodontitis und Periimplantitis schleichend und werden zunächst oft nicht wahrgenommen.
Wenn's weh tut, ist es meist schon sehr spät.

 

Tip 4  Bei den folgenden Symptomen sollten Sie einen Zahnarzt nachsehen lassen:

  • Blutendes Zahnfleisch beim Zähneputzen
  • Schwellung der Schleimhaut
  • erhöhte Beweglichkeit des Zahnersatzes
  • schlechter Geschmack im Mund
  • Mundgeruch

Häusliche Zahnpflege

 

Tip 5  Entfernen Sie jeden Tag alle Beläge von sämtlichen Zähnen und Implantatteilen, die Sie erreichen können. Ringsherum, also auch zur Zungen- bzw. Gaumenseite hin und in den Zwischenräumen. Besonders wichtig ist der Bereich am Übergang zum Zahnfleisch. Eine ganz normale Zahnbürste reicht nicht aus, um alle erforderlichen Stellen ganz sauber zu kriegen. Hierfür gibt es spezielle Zwischenraumbürstchen und andere Hilfsmittel. Wir zeigen Ihnen gerne die richtige Anwendung.

 

In der Zahnarztpraxis

 

Tip 6  Es ist wichtig, regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt vornehmen zu lassen, damit Entzündungen bereits im Anfangsstadium behandelt werden können, bevor sie aufs Implantat überspringen.

 

Tip 7  Lassen Sie diejenigen Stellen, die Sie bei der häuslichen Zahn- und Implantatpflege nicht erreichen können, regelmäßig professionell in der Zahnarztpraxis reinigen.

 

Damit Ihr Implantat Ihnen lange erhalten bleibt.

Zeitbedarf

So mancher hat die Vorstellung: Mein Zahn wackelt, den lasse ich ziehen, gleich ein Implantat einsetzen und eine Krone drauf befestigen, und anschließend kann ich sofort wieder richtig beißen und kauen.

Es soll sogar Zahnärzte geben, die solche Dienste anpreisen. Implantatversorgungen sind aber keine Schnellschußaktionen.

Die Vorbehandlung

 

Der Zahn wackelt ja nicht aus Jux und Dollerei, sondern wahrscheinlich weil eine Parodontitis vorliegt, die erst einmal behandelt werden muss, bevor's ans Implantieren geht.

Die Vorbehandlung dauert.

Die Heilung der Extraktionswunde

 

Das Knochenfach, das zurückbleibt, wenn der Zahn entfernt wurde, hat eigentlich nie genau dieselbe Form und Größe wie ein Implantat. Deshalb ist es gescheiter, die Knochenwunde verheilen zu lassen, bevor implantiert wird.

Die Wundheilung dauert.

ggf. Knochenaufbau

 

Manchmal reicht das Knochenangebot auch nicht aus, und das spätere Implantatlager muss erst aufgebaut werden.

Die Wund- und Knochenheilung dauert.

Die Freilegung

 

Das Implantat muss dann wieder freigelegt und das Schleimhautrelief ausgeformt werden.

Auch das kann ein Weilchen dauern.

Die Herstellung des Zahnersatzes

Und schließlich benötigen auch der Zahnarzt und der Zahntechniker Zeit für die Anfertigung Ihres Zahnersatzes. Oft sind mehrere Einproben und Zwischenschritte nötig.

Gut Ding will Weile haben

Sie sehen also:
Implantate sind nichts für Ungeduldige.

Man braucht schon viel Zeit und Durchhaltevermögen.

Kosten

Kosten der Versorgung

 

Zahnimplantate sind keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse. Lediglich für die Suprakonstruktion bezahlt die Krankenkasse Zuschüsse. Für eine Implantatkrone erhält man denselben Zuschuß wie für eine Krone auf einem Zahn. Allerdings ist die Implantatkrone erheblich teurer, da hier auch der Stumpf hergestellt werden muss. Der Arbeitsaufwand für den Zahntechniker und die verwendete Materialmenge ist entsprechend viel höher.

 

Kosten der Nachsorge

Gegen Periimplantitis hilft nur Vorsorge  - exzellente häusliche Mundhygiene und regelmäßige professionelle Reinigung in der Zahnarztpraxis. Die professionelle Zahnreinigung ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse.

Etliche Krankenkassen bezahlen einen Zuschuß zur Professionellen Zahnreinigung. Manche wollen ihre Versicherten dazu zwingen, hierfür zu einem fremden Zahnarzt zu gehen. Es gibt aber auch einige, die einen Zuschuß bezahlen, wenn Sie die Professionelle Zahnreinigung in Ihrer Lieblingspraxis durchführen lassen.

Tips:

 

Tip 8  Lassen Sie sich vorab einen Kostenvoranschlag über den chirurgischen und über den zahntechnischen Teil der geplanten Versorgung erstellen.

 

Tip 9  Erkundigen Sie sich, welche Krankenkassen Zuschüsse zur Professionellen Zahnreinigung bezahlen. Der Produktfinder der Stiftung Warentest kann hier weiterhelfen.

Was gibt es sonst noch zu berücksichtigen?

Welcher Lächeltyp sind Sie?

 

Wenn das Setzen eines Implantates in der Oberkieferfront geplant ist, sollte vorher geprüft werden, ob der Übergang zwischen Zahnfleisch und Zahn beim Sprechen und vor allem beim Lachen sichtbar ist und ob die den Kieferkamm bedeckende Schleimhaut kräftig oder eher zart ausgebildet ist. Bei einem dünnen Schleimhauttyp zieht sich die bedeckende Schleimhaut sehr oft nach einiger Zeit zurück, und dann wird die metallene Implantatschulter sichtbar. Bei hoher Lachlinie und kurzer Oberlippe wirkt das kosmetisch außerordentlich störend.

 

Nachrüstbarkeit

 

Es kommt immer mal wieder vor, daß das Implantat zwar noch schön im Knochen sitzt, aber die Suprakonstruktion erneuert werden muss.

Es gibt unzählige Hersteller für Implantate, und alle haben ihre eigenen Zubehörsysteme, die fast nie untereinander austauschbar sind.

Wer sich vor Jahren irgendein exotisches Implantat hat setzen lassen, dessen Hersteller inzwischen nicht mehr am Markt ist und auch kein Zubehör mehr liefern kann, der hat großes Pech, wenn die Suprakonstruktion erneuert werden muss. Er hat zwar ein Implantat, aber keiner kann etwas darauf befestigen.

im Alter

Implantate benötigen perfekte Mundhygienemaßnahmen.

Jetzt sind Sie fit, im Vollbesitz Ihrer Kräfte und dazu bestens in der Lage.

Was passiert, wenn das mal nicht mehr so ist?

Wer übernimmt die minutiöse Pflege, wenn Sie das wegen Krankheit oder Gebrechlichkeit einmal nicht mehr selbst können?

Tip 10  In so einem Fall sollte bereits vor der Implantation ein Überschuß an Knochenmaterial und Weichteilmanschette chirurgisch aufgebaut werden. Oder man weicht auf andere Zahnersatzformen aus.

 

Tip 11  Achten Sie darauf, dass nur Implantate namhafter Hersteller verwendet werden. Lassen Sie sich einen Implantatpass mit genauen Angaben über das Fabrikat und die Abmessungen ausstellen.

 

Tip 12  Achten Sie bei der Auswahl einer Senioreneinrichtung auch darauf, ob die Pflegekräfte regelmäßig in Mundhygienemaßnahmen fortgebildet werden. Das ist übrigens auch sinnvoll, wenn man keine Implantate, sondern Zähne im Mund hat.

 

Welcher Lächel-Typ sind Sie?

 

Wenn das Setzen eines Implantat in der Oberkieferfront geplant ist, sollte vorher geprüft werden, ob der Übergang zwischen Zahnfleisch und Zahn beim Sprechen und vor allem beim Lachen sichtbar ist und ob die den Kieferkamm bedeckende Schleimhaut kräftig oder eher zart ausgebildet ist. Bei einem dünnen Schleimhauttyp zieht sich die bedeckende Schleimhaut sehr oft nach einiger Zeit zurück und dann wird die metallene Implantatschulter sichtbar. Bei hoher Lachlinie und kurzer Oberlippe wirkt das kosmetisch außerordentlich störend.

 

Tip 10: In so einem Fall sollte bereits vor der Implantation ein Überschuß an Knochenmaterial und Schleimhautmanschette chirurgisch aufgebaut werden. Oder man weicht auf andere Zahnersatzformen aus.

 

Nachrüsten

 

Es kommt immer mal wieder vor, daß das Implantat zwar noch schön im Knochen sitzt, aber die Supra-Konstruktion erneuert werden muss.

Es gibt unzählige Implantathersteller, und alle haben ihre eigenen Zubehörsysteme, die fast nie untereinander austauschbar sind.

Stellen Sie sich vor, Sie haben sich vor Jahren irgendein exotisches Implantat  setzen lassen. Der Hersteller ist inzwischen nicht mehr am Markt  und auch das passende Zubehör ist nicht mehr lieferbar. Dann haben Sie großes Pech, wenn die Suprakonstruktion erneuert werden muss. Sie haben zwar ein Implantat, aber keiner kann etwas darauf befestigen.

 

Tip 11: Achten Sie darauf, daß Implantate namhafter Hersteller verwendet werden. Lassen Sie sich einen Implantatpaß mit genauen Angaben über Fabrikat und Abmessungen ausstellen.

 

Im Alter

 

Implantate benötigen perfekte Mundhygienemaßnahmen.

Jetzt sind Sie fit, im Vollbesitz Ihrer Kräfte und dazu bestens in der Lage. Was passiert, wenn das mal nicht mehr so ist?

Wer übernimmt die minutiöse Pflege, wenn Sie das wegen Krankheit oder Gebrechlichkeit einmal nicht mehr können?

 

Tip 12: Achten Sie bei der Auswahl einer Senioreneinrichtung darauf, ob das Pflegepersonal in Mundhygienemaßnahmen regelmäßig fortgebildet wird. Das ist übrigens auch sinnvoll, wenn man keine Implantate, sondern Zähne im Mund hat.

 

© 2019 Dr. Imogen Wilde

 

 

 

 

 

 

 

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